Hallo!
Mein Name ist Claudia.
Ich bin 30 Jahre jung und lebe seit bald 8 Jahren auf dieser wunderschönen Insel.
Von Anfang an haben meine Familie und ich unser Herz an die vielen Not leidenden Tiere verloren.
Gleich in den ersten Tagen nach unserer Ankunft haben wir von einer Freundin einen Straßenhund geschenkt bekommen – und somit war der Beginn unserer Arbeit gemacht.
Im Laufe der letzten Jahre konnten wir vielen Tieren helfen, nachzulesen unter „Unsere Erfolge“, für einige Tiere kam unsere Hilfe zu spät („Leider zu spät“) und so verbleiben wir in der Hoffnung Ihnen wenigstens die letzten Stunden ihres Lebens so angenehm wie möglich gemacht zu haben.
Und leider müssen wir immer wieder feststellen, dass es nicht möglich ist, allen Tieren ein sicheres Heim verschaffen zu können.
Jede freie Minute nutzen wir um die herrenlosen Tiere mit Futter zu versorgen oder sie medizinisch zu behandeln.
Unsere Arbeit erfährt durch die hiesigen Behörden keinerlei Rückhalt, immer wieder gibt es Tötungskampagnen durch das Auslegen von Giftködern.
Gemeinsam mit meiner lieben Freundin Alexandra aus Nordrhein-Westfalen habe ich mich nun dazu entschlossen, den Verein IslaStreetAnimals e.V. zu gründen – in der Hoffnung, den Tieren das Leben erträglicher gestalten zu können, Paten zu finden, Tiere noch Europa vermitteln zu können und Spender zu finden.
Ich würde mich freuen, wenn auch Sie Ihr Herz für die Tiere der Isla de Margarita entdecken würden und uns bei unserer Arbeit unterstützen.
Seit Jahren engagiere ich mich für Tiere. Und so habe ich ein Haus voll mit
"ausrangierten" Tieren, von Hunden über Kaninchen bis zu Meerschweinchen.
Ich wohne in der Nähe von Bonn und arbeite hauptberuflich als
Hundetrainerin.
Schon lange wollte ich mehr für Tiere tun und einen Weg finden zu helfen.
Meine Freundin Claudia erzählte immer wieder von herrenlosen, kranken und
misshandelten Tieren auf der Isla de Margarita.
Also haben wir uns kurzerhand zusammengetan und uns für die Zukunft noch einiges vorgenommen.
Während sie die Arbeit vor Ort leistet, übernehme ich die Aufgaben hier in
Deutschland.
Nachdem Claudia sagte, ich solle doch auch mal von meinen ausrangierten Kinderspielzeugen erzählen, mache ich das nun hier!
Ich habe schon seit Jahren einen Faible für Kleintiere, in erster Linie Kaninchen und Meerschweinchen! Es fing vor 14 Jahren
harmlos an mit nur einem Kaninchen,
dass alleine von mir in einem klassischen Kaninchenkäfig gehalten wurde! Ich kaufte ihm dann ein Meerschweinchen als
Gesellschaft... wie vorbildlich!!! Zu meiner Verteidigung: Es war mein erstes Tier und damals machte man es eben so!!!
Aber mein Muk war eh eher ein Hund als ein Kaninchen, er liebte es auf dem Sofa zu kuscheln und mit mir im Bett zu schlafen,
ja er konnte sogar Pfötchen geben. Er war dauernd frei, nur nachts im Käfig! Und es brach eine Welt zusammen als er mit acht
Jahren starb!
Ich wollte damals kein Kleintier mehr! Fussl, das Schwein, gab ich zu einer Freundin, die auch ein einsames Meeri hatte, nun
waren die zumindest nicht mehr alleine!
Nun ja, es dauerte kein Jahr und ich hatte wieder ein Meerschweinchen und ein Kaninchen plus ein Buch über die Tierarten!!!!
Ups... da stand Kaninchen zu Kaninchen und Meerschweinchen zu Meerschweinchen! Okay... ein wenig weiser beschloss ich nun
doch Gesellschaftstiere anzuschaffen! Eine Freundin von mir hatte jede Menge Meeris und ich bekam ein 2jähriges Mädel von ihr!
Und zur gleichen Zeit gab bei meiner Freundin eine Privatperson einige nicht mehr gewollte Hasen ab! Unter anderem einen
kastrierten Kaninchenbock namens Puma....meiner!
So hatte ich nun Miki und Yellow die Schweinchen und Puschel und Puma die Kaninchen! Und wie es dann weiterging kann man
sich ja denken... ich entdeckte meine Liebe zu den Tieren, denn nun sah ich sie ja mal in Interaktion mit Ihresgleichen!
Schon bald war mein Bestand aufgestockt und ich hatte eine Meerigruppe samt kastrierten Bock!
Ich war ganz zufrieden mit meiner Zusammenstellung. Doch plötzlich nahm das Ganze ein Eigenleben an. Wenn Nachbarn, Freunde
und Bekannte erst einmal wissen, dass man einen Faible hat und nie Nein sagen kann... naja was glaubt Ihr was passiert ist?
Klar... ich bekam kranke oder nicht mehr gewollte Tiere. Im besten Fall gebracht samt Käfig, aber in den meisten Fällen doch
einfach vor die Tür gesetzt!
Mittlerweile haben mein Mann und ich einen Raum mit Boxen ausgebaut und können so mehreren Kaninchen und Meerschweinchen
viel Platz bieten! Diesen Sommer wollen wir noch zwei große Außenvolieren bauen!
Wir haben immer zwischen 30 und 40 Kleintiere, wovon die meisten Abgabetiere sind! Die Gründe sind sensationell! Aber das
kennt ja jeder der schon mal im Tierschutz tätig war... von Allergie, Umzug, und lästig ist alles dabei! Ich päppel kranke
Tiere auf und versuche sie dann weiter zu vermitteln... Platz schaffen muss ich, denn eins ist klar... es kommen immer
wieder neue! Und chronisch Kranke oder alte Tiere, tja die bleiben halt!
Das ganze geht ganz schön ins Geld, bisher haben mein Mann und ich das alles in Eigenleistung gemacht, aber langsam nimmt
es einfach überhand, daher bin ich froh, dass wir nun einen Verein haben!
Versteht mich nicht falsch unser Hauptanliegen ist es den Tieren auf der Isla zu helfen, aber wenn jemand einen Euro für
die Kleintiere geben möchte, wäre ich sehr dankbar! Schaut Euch doch mal die Bilder an und seht wie glücklich Meeris und
Kaninchen aussehen... leider geht es nicht allen so!