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Das sind wir

Claudia Simon
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Alexandra Kühlwetter
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Claudia Van de Wauw
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Claudia Pütz
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Hallo!
Mein Name ist Claudia.
Ich bin 27 Jahre jung und lebe seit bald 5 Jahren auf dieser wunderschönen Insel.
Von Anfang an haben meine Familie und ich unser Herz an die vielen Not leidenden Tiere verloren.
Gleich in den ersten Tagen nach unserer Ankunft haben wir von einer Freundin einen Straßenhund geschenkt bekommen – und somit war der Beginn unserer Arbeit gemacht.

Im Laufe der letzten Jahre konnten wir vielen Tieren helfen, nachzulesen unter „Unsere Erfolge“, für einige Tiere kam unsere Hilfe zu spät („Leider zu spät“)
und so verbleiben wir in der Hoffnung Ihnen wenigstens die letzten Stunden ihres Lebens so angenehm wie möglich gemacht zu haben.
Und leider müssen wir immer wieder feststellen, dass es nicht möglich ist, allen Tieren ein sicheres Heim verschaffen zu können.

Jede freie Minute nutzen wir um die herrenlosen Tiere mit Futter zu versorgen oder sie medizinisch zu behandeln.
Unsere Arbeit erfährt durch die hiesigen Behörden keinerlei Rückhalt, immer wieder gibt es Tötungskampagnen durch das Auslegen von Giftködern.
Gemeinsam mit meiner lieben Freundin Alexandra aus Nordrhein-Westfalen habe ich mich nun dazu entschlossen, den Verein IslaStreetAnimals e.V. zu gründen – in der Hoffnung,
den Tieren das Leben erträglicher gestalten zu können, Paten zu finden, Tiere noch Europa vermitteln zu können und Spender zu finden.


Ich würde mich freuen, wenn auch Sie Ihr Herz für die Tiere der Isla de Margarita entdecken würden und uns bei unserer Arbeit unterstützen.

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Hallo!

Ich bin Alexandra und ich bin 32 Jahre jung.

Seit Jahren engagiere ich mich für Tiere. Und so habe ich ein Haus voll mit
"ausrangierten" Tieren, von Hunden über Kaninchen bis zu Meerschweinchen.
Ich wohne in der Nähe von Bonn und arbeite hauptberuflich als
Hundetrainerin.

Schon lange wollte ich mehr für Tiere tun und einen Weg finden zu helfen.
Meine Freundin Claudia erzählte immer wieder von herrenlosen, kranken und
misshandelten Tieren auf der Isla de Margarita.

Also haben wir uns kurzerhand zusammengetan und uns für die Zukunft noch einiges vorgenommen.
Während sie die Arbeit vor Ort leistet, übernehme ich die Aufgaben hier in Deutschland.

Nachdem Claudia sagte, ich solle doch auch mal von meinen ausrangierten Kinderspielzeugen erzählen, mache ich das nun hier!
Ich habe schon seit Jahren einen Faible für Kleintiere, in erster Linie Kaninchen und Meerschweinchen! Es fing vor 14 Jahren harmlos an mit nur einem Kaninchen, dass alleine von mir in einem klassischen Kaninchenkäfig gehalten wurde! Ich kaufte ihm dann ein Meerschweinchen als Gesellschaft... wie vorbildlich!!! Zu meiner Verteidigung: Es war mein erstes Tier und damals machte man es eben so!!! Aber mein Muk war eh eher ein Hund als ein Kaninchen, er liebte es auf dem Sofa zu kuscheln und mit mir im Bett zu schlafen, ja er konnte sogar Pfötchen geben. Er war dauernd frei, nur nachts im Käfig! Und es brach eine Welt zusammen als er mit acht Jahren starb!

Ich wollte damals kein Kleintier mehr! Fussl, das Schwein, gab ich zu einer Freundin, die auch ein einsames Meeri hatte, nun waren die zumindest nicht mehr alleine!

Nun ja, es dauerte kein Jahr und ich hatte wieder ein Meerschweinchen und ein Kaninchen plus ein Buch über die Tierarten!!!! Ups... da stand Kaninchen zu Kaninchen und Meerschweinchen zu Meerschweinchen! Okay... ein wenig weiser beschloss ich nun doch Gesellschaftstiere anzuschaffen! Eine Freundin von mir hatte jede Menge Meeris und ich bekam ein 2jähriges Mädel von ihr! Und zur gleichen Zeit gab bei meiner Freundin eine Privatperson einige nicht mehr gewollte Hasen ab! Unter anderem einen kastrierten Kaninchenbock namens Puma....meiner!

So hatte ich nun Miki und Yellow die Schweinchen und Puschel und Puma die Kaninchen! Und wie es dann weiterging kann man sich ja denken... ich entdeckte meine Liebe zu den Tieren, denn nun sah ich sie ja mal in Interaktion mit Ihresgleichen!
Schon bald war mein Bestand aufgestockt und ich hatte eine Meerigruppe samt kastrierten Bock!
Ich war ganz zufrieden mit meiner Zusammenstellung. Doch plötzlich nahm das Ganze ein Eigenleben an. Wenn Nachbarn, Freunde und Bekannte erst einmal wissen, dass man einen Faible hat und nie Nein sagen kann... naja was glaubt Ihr was passiert ist? Klar... ich bekam kranke oder nicht mehr gewollte Tiere. Im besten Fall gebracht samt Käfig, aber in den meisten Fällen doch einfach vor die Tür gesetzt!

Mittlerweile haben mein Mann und ich einen Raum mit Boxen ausgebaut und können so mehreren Kaninchen und Meerschweinchen viel Platz bieten! Diesen Sommer wollen wir noch zwei große Außenvolieren bauen!
Wir haben immer zwischen 30 und 40 Kleintiere, wovon die meisten Abgabetiere sind! Die Gründe sind sensationell! Aber das kennt ja jeder der schon mal im Tierschutz tätig war... von Allergie, Umzug, und lästig ist alles dabei! Ich päppel kranke Tiere auf und versuche sie dann weiter zu vermitteln... Platz schaffen muss ich, denn eins ist klar... es kommen immer wieder neue! Und chronisch Kranke oder alte Tiere, tja die bleiben halt!

Das ganze geht ganz schön ins Geld, bisher haben mein Mann und ich das alles in Eigenleistung gemacht, aber langsam nimmt es einfach überhand, daher bin ich froh, dass wir nun einen Verein haben!

Versteht mich nicht falsch unser Hauptanliegen ist es den Tieren auf der Isla zu helfen, aber wenn jemand einen Euro für die Kleintiere geben möchte, wäre ich sehr dankbar! Schaut Euch doch mal die Bilder an und seht wie glücklich Meeris und Kaninchen aussehen... leider geht es nicht allen so!

Eure Kleintiermama Alex



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Ein herzliches Hallo an alle Tierfreunde!

Claudia Simon bat mich, meine Geschichte niederzuschreiben, wie ich auf den Isla Street Animals e.V. aufmerksam wurde.
Mein Freund und ich flogen Weihnachten 2007 für 14 Tage aus die Isla Margarita um Urlaub zu machen. Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde.
Die Isla de Margaita ist ein besonders schönes Fleckchen auf unserem blauen Planeten. Karbisches Meer, Palmenstrände, Mangrovenwälder, grün bewachsene Berge, tropisches Klima. Herrlich.

Nicht so schön ist jedoch das Schicksal der streunenden, herrenlosen Hunde und Katzen. Die örtliche Bevölkerung hat für diese Tiere nicht viel übrig. Die verwahrlosten Hunde und Katzen – so musste ich lernen, werden gnadenlos vergiftet, mit Autos überfahren, grausam zu Tode geprügelt oder gesteinigt. Viele der Tiere sind dramatisch unterernährt, einige verhungern und verdursten, haben schlimme Verletzungen oder sind krank.

Viele Touristen füttern diese herrenlosen Tiere, die man oft an Stränden findet. Aber was geschieht, wenn man wieder abgereist ist? Die zutraulichen und sehr lieben Tiere wachsen einem schnell ans Herz. Und wenn man dann – wie mir geschehen – eine Hundemama mit 7 Welpen in einer Rohbau-Hotelanlage mitten im Schutt findet, dann macht man sich ernsthaft Sorgen.

Als ich in der Maschine Richtung Heimat saß ließ mich der Gedanke nicht mehr los. „Jetzt kann ich nichts mehr für die Tiere tun.“ Und dieser Gedanke machte mich sehr sehr traurig und betroffen. Und so trat ich die Heimreise mit sehr gemischten Gefühlen an. Hilflosigkeit wollte sich in mir breit machen. Aber abfinden wollte ich mich damit nicht. Zurück in Deutschland googelte ich also das Internet durch. Als ich dann auf der Homepage der Isla Street Animals landete dachte ich, ich traue meinen Augen nicht. Es gibt tatsächlich einen Menschen vor Ort, der sich um die armen Tiere kümmert. Eine Deutsche sogar – da gibt es keine Verständigungsschwierigkeiten. Und das war viel mehr, als ich zu finden gehofft hatte. In mir machte sich Hoffnung breit. Schnell kontaktierte ich Claudia per Email und berichtete von meinen Erfahrungen, bot meine Hilfe an, die Claudia gern annahm, da sie wirklich jede Hilfe gebrauchen kann. Wie schade, dass ich erst nach meinem Urlaub von Claudia und ihrer tollen Arbeit erfahren habe. Die Hundemama mit ihren 7 Welpen wären bei Claudia in guten Händen gewesen. Das brachte mich auf eine Idee. Wieso eigentlich verteile ich keine Infoblättchen am Flughafen bevor die Touristen in den Flieger steigen? Ich könnte mir vorstellen, dass es vielen so geht wie mir. Ich wäre froh gewesen vor meiner Reise von Isla Street Animals e.V. und Claudia gewusst zu haben. Dieses Infoblättchen habe ich nun erstellt und demnächst werde ich sonntags zu nachtschlafender Zeit aufstehen, um am Flughafen Touristen, die auf die Isla fliegen, ein Infoblättchen mitzugeben.

Mittlerweile bin ich Mitglied im Isla Street Animals e.V. Nächste Woche lerne ich Claudia’s Freundin Alexandra persönlich kennen, die schon seit einiger Zeit Claudia von Deutschland aus sehr hilf- und tatenreich unterstützt, die zusammen mit Claudia auch den Isla Street Animals e.V. gegründet hat.

Ich habe noch einige Pläne im Kopf, wie wir z.B. an Sachspenden (Näpfe, Leinen, Medikamente, Antiparasitenmittel etc.) kommen können. Einen Sponsor für den Spediteur zur Isla hab ich bereits gefunden. Weitaus schwieriger wird es an Geldspenden zu kommen. Zum einen, da viele Menschen ohnehin schon für diverse Organisationen Geld spenden, zum anderen, weil das Tierelend nicht hier in Deutschland sondern in 8.000 Kilometern Entfernung stattfindet. Dazu kommt noch die Skepsis vieler, ob das Geld tatsächlich da ankommt, wo es benötigt wird – nämlich bei den Tieren.

Also konzentriere ich mich zunächst einmal um die Bekanntmachung des Vereins, versuche an Sachspenden zu kommen und mit etwas Glück wächst auch die Mitgliederzahl des Vereins. Ich selbst werde regelmäßig Geld spenden. Dabei lege ich mich nicht fest. In manchen Monaten wird es mehr sein, in anderen weniger. Je nachdem, was die Haushaltskasse hergibt. Aber Claudia berichtete ja schon, dass man selbst mit kleinen Spenden eine Menge erreichen kann. Kosten für Medikamente und Kastration sind auf der Isla geringer als in Deutschland. Was sich bei einer Anzahl von derzeit 60 zu betreuenden Hunden und unzähligen Katzen natürlich schnell relativiert.

Ich werde künftig einen Teil der Emails, Anfragen etc. zusammen mit Alexandra beantworten. So hat Claudia vor Ort mehr Zeit sich um das Wichtigste - nämlich die Tiere - zu kümmern und das Administrative übernehmen wir. Alexandra muss auch ein wenig entlastet werden, da sie im Dezember 2007 Mama geworden ist und die Kleine sie mächtig auf Trab hält.

Noch etwas zu meiner Person:
Ich bin 41 Jahre alt und lebe in Düsseldorf. Ich arbeite ganztags in einer Werbeagentur.
Die Tierliebe ist mir angeboren. Ich hab schon als Kind alles was Kreuchte und Fleuchte zum Bedauern meiner Eltern zuhause angeschleppt. Mich konnte nichts abschrecken oder meine Tierliebe mindern. Selbst der Dackel nicht, der mich mit 5 Jahren ins Bein biss, auch nicht das Eichhörnchen, das mich in den Finger biss und erst recht nicht der Hirsch, der mir beim Füttern sein Geweih vor den Kopf stieß. Mit 16 Jahren – also in der so genannten Sturm & Drangzeit - begegnete mir einen Engel in der Gestalt einer Bearded Collie Hündin. Die Zeit mit Kira war die schönste meines Lebens. Ich durfte von ihr und durch sie so viel Gutes lernen. Ich musste Verantwortung übernehmen und erlebte, was bedingungsloses Vertrauen ist. Sie hat meine Persönlichkeit nachhaltig positiv verändert bis sie mit 12 Jahren in meinen Armen an Krebs starb. Drei todtraurige und tierlose Jahre später zog ein kleiner Kater namens Mini bei mir ein. 10 Monate später kam seine Schwester Dicki dazu. Sie entpuppten sich - anders als ihre Artgenossen - nicht als gute Mäusefänger, dafür fungieren sie aber als hervorragende Wecker. Wie oft wäre ich schon hoffnungslos zur spät zur Arbeit gekommen, wenn ich sie nicht hätte? Nur, wann Wochenende oder Feiertage sind hab ich den beiden noch nicht vermitteln können…

Neben meiner Mitgliedschaft und meiner neuen ehrenamtlichen Tätigkeit für den Isla Street Animal e.V. bin ich auch zahlendes Mitglied im Europäischen Tierhilfswerk. Es geht mir aber nicht nur um Tiere. Auch hatte ich eine Patenschaft für ein Kind in Afrika übernommen. Der kleine Livingstone starb leider mit 5 Jahren an Malaria. Nun spende ich regelmäßig für die Organisation „Target“, die sich in Afrika darum bemüht, die grausame Beschneidung und Verstümmelung von Frauen und Mädchen zu unterbinden. Gewalt, ob an Mensch oder Tier, ist mir ein Gräuel. Ich protestiere zusammen mit Peta gegen die Abschlachtung der Wale und der Robbenbabies und boykottiere Norwegen, Kanada und Japan sowie deren Produkte und und und …

Also, warum tue ich das alles? Warum spende ich mein sauer verdientes und knapp bemessenes Geld an diverse Organisationen? Warum verbringe ich einen Teil meiner raren Freizeit mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit? Warum boykottiere ich Länder und deren Produkte und protestiere? Die Antwort ist denkbar einfach. Weil ich Menschen und Tiere liebe. Weil ich mitfühle und mitleide, weil ich nicht gut weggucken und ignorieren kann. Weil ich etwas Nützliches tun und etwas zum Positiven verändern möchte. Ich setze mich gern ein für Schwächere. Ich bin dankbar, dass ich – wenn auch nur in bescheidenem Rahmen – überhaupt in der Lage bin, helfen zu können.

Tue ich das alles ganz uneigennützig?
Nein, denn es macht mich glücklich helfen zu können. Wenn durch meine Spende oder durch meine praktische Hilfe einem anderen Wesen geholfen oder gar das Leben gerettet werden kann, dann sehe ich keinen Grund, dies nicht zu tun.
Und wenn ich eines Tages meine Augen für immer schließe, dann möchte ich eine flüchtige Spur hinterlassen haben. Nicht in einem Geschichtsbuch, sondern in Herzen und Seelen.

In diesem Sinne

Herzliche Grüße

Claudia Van de Wauw

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Hallo, meine Name ist Claudia Pütz, ich wohne in Düren und habe am 04.09.1964 das Licht dieser Welt erblickt. Eigentlich nur durch Zufall bin ich auf Islastreetanimals aufmerksam geworden.
Auf der Suche nach einer Katze aus dem Ausland, die ich bei mir aufnehmen wollte, surfte ich mal wieder durchs Internet und suchte bei den mir bekannten Tierschutzorganisationen nach einer Katze, die für uns geeignet wäre. Auf der Linkseite eines meiner Vereine, scrollte ich die Liste der Tierschutzvereine durch und ein Gefühl sagte mir, halt mal bei Isla an und klick mal auf die Website.

So landete ich bei Claudia in Venezuela. Beim Lesen der Berichte über die katastrophalen Bedingungen unter denen die Tiere dort leben müssen, musste ich erst schlucken und dann weinen. Ich dachte nur, versuch es, mit Claudia in Kontakt aufzunehmen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Eigentlich habe ich schon immer Tieren geholfen. Die letzte Hilfe war ehrenamtlich in einem Tierheim in Köln. Leider bin ich arbeitsmäßig gezwungen gewesen, nach Düren zu ziehen und konnte dann in diesem Tierheim nicht mehr helfen, da der Weg einfach zu weit ist. Doch nun wieder zurück zu Claudia. Ich schrieb ihr gleich eine Email und erhielt noch am gleichen Tag eine Antwort. Claudia hat mich mit offenen Armen aufgenommen, was bei den üblichen Tierschutzorganisationen noch lange nicht die Regel ist. Sie hat mir sofort vertraut und mich sehr bestärkt, etwas tun zu können. Alle sagen immer “ was kann man schon dagegen tun?” Jeder kann etwas tun! Jedes Wort über unsere Arbeit, unsere Tierliebe und unsere Hilfe vor Ort, hilft den Tieren, ihr Leben etwas erträglicher zu machen.
Es ist völlig egal, in welcher Form man hilft. Mit Geld, mit Sachspenden, mit Medizin, mit Patenschaften, mit Adoptionen oder mit Worten die uns bekannter machen, die Hauptsache ist, das man hilft, etwas tut, etwas bewegt! Alleine schon das „Wollen“ ist der entscheidende Schritt!

Wir wissen alle, das Venezuela nicht gerade um die Ecke ist. Und uns, hier in Deutschland sind dadurch auch die Hände gebunden. Man kann ja nicht einfach mal eben in den Flieger steigen, um ein paar Hunde oder Katzen von dort weg zu holen. Und sicherlich fragen sich viele, warum gerade Venezuela? Warum nicht hier oder in Europa? Ich kann nur von mir sprechen. Und mir geht es um die Tiere, weil sie das allerletzte Glied in einer Kette von Armut, Hunger, Gewalt und Vergessen sind.

Die dortige Situation wird von Tag zu Tag schlimmer und bedrohlicher. Das Land hat keine Tierschutzgesetze. Tiere erhalten nur selten Hilfe aus der Bevölkerung. Und da steht nun unsere Claudia und hält die Fahne eines würdigen Lebens für Tiere hoch! Wie David gegen Goliath trotzt sie den Anfeindungen und denkt, fast bis zur Selbstaufgabe, an die verlorenen Seelen der Tiere auf der schönen Touristeninsel Isla Margarita.

Sie ermöglicht es, das die Hündinnen ohne Leid und Hunger ihre Jungen groß ziehen können. Das die Hunde kastriert werden, dass sie Futter haben, auch nachdem die Touristen gegangen sind. Sie gibt den Tieren ein kleines Stück Vertrauen und Zuhause zurück. Und das ist für mich Grund genug, sie zu unterstützen.

Einen solchen Menschen findet man ganz selten. Und wenn man ihn hat, sollte man ihn festhalten, so wie Claudia an ihren Tieren festhält und um jedes Leben kämpft, so sollte man an Claudia glauben, vertrauen und sie unterstützen!

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