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Jenny's Bericht
Johannas's Bericht
Katja's Bericht Teil 1
Katja's Bericht Teil 2


Bericht von Jenny
Hallo, ich bin Jenny und lebe in Berlin.
Im Sommer war ich auf der Isla und da ich irgendwie ganz andere Vorstellungen hatte, war ich erstmal etwas von der Insel enttäuscht. Unser Hotel war auch nicht eines welches man bei uns in Deutschland mit 4 Sternen bedenken würde. Aber nach den Ausflügen habe ich meine Meinung geändert und irgendwie hat mich diese Insel verzaubert.
Was jedoch als sehr schlechter Geschmack zurück bleibt ist die Situation der Tiere auf der Insel. Die ersten armen Exemplare habe auch ich am Hotelstrand gesehen. Drei Hunde die in einem so furchtbaren Zustand waren: Der eine schien schon älter zu sein, hatte Reude am ganzen Körper und blutunterlaufene Augen aus denen er offensichtlich nur noch wenig sah. Die Hunde lagen den ganzen Tag irgendwo im Schatten und haben entweder geschlafen oder sich gekratzt. Die Hotelgäste haben sie meist gefüttert und trotzdem waren sie völlig unterernährt. Fährt man jedoch durch die Dörfer und sieht die anderen Hunde und Tiere weiß man schnell dass es den Hunden beim Hotel noch verhältnismäßig gut geht. Was ich da teilweise am Straßenrand für leidende Tiere gesehen habe hat mich schon sehr erschreckt. Ich wusste dass ich in den wenigen Tagen die ich noch dort war nicht mehr tun konnte außer den 3 Hunden am Hotel etwas zu essen zu bringen. Jetzt im Nachhinein bin ich auf Claudias Seite gestoßen und finde es toll was Sie macht und dass Sie immerhin einigen von den armen Tieren helfen kann. Und jedes gerettetes Tier freut sich wieder seines Lebens!
Ich hoffe sehr dass sich die Situation der Tiere auf der Insel irgendwann verbessert und bis dahin können wir nur unterstützen was Claudia alles macht damit es den Tieren besser geht.
Jenny
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Bericht von Johanna
Meine Name ist Johanna und ich lebe in München. Claudia bat mich meine Erlebnisse und Eindrücke der Begegnungen mit den Sraßenhunden Venezuelas niederzuschreiben. Es ist für mich schwer dies in Worte zu fassen, da es die erste und leider auch größtenteils schmerzvolle Konfrontation für mich war,zu sehen unter welch dramatischen Verhältnissen diese Geschöpfe leben müssen.

Meine erste Begegnung mit Strandhunden hatte ich in unserem Hotel auf Coche und eigentlich knüpft hier meine Geschichte an die von der Urlauberin Katja an.

Mein Freund und ich lernten am ersten Morgen nach unserer Ankunft bei einem Spaziergang am Strand 4 tolle Hunde kennen von denen auch Katja berichtete. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen da ich total tierverrückt bin und schon als kleines Mädchen allen Tieren die in Not waren geholfen habe. Vom ersten Tag an baute ich eine tiefe Zuneigung zu diesen Hunden auf, wir gaben ihnen Namen, fütterten sie mit allem was wir aus dem Restaurant mitnehmen konnten und "Hundeverzehrgeeignet"war.

Wir verbrachten ingesamt 15 Tage im Hotel Coche Paradise. Nach ca. 4Tagen gelang es Claudia, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte, mit Hilfe eines anderen Urlauberpaares den Rüden einzufangen um ihm ein "neues Leben" in Sicherheit geben zu können.Denn das Problem ist das von seitens der Hotelleitung die Hunde ein Störfaktor waren. Anmerkung von Claudia ... und es nicht selten vorkommt das Giftköder ausgelegt werden um sich der Hunde zu entledigen. Traurig und sehr grausam aber leider wahr!!!!!!

Die anderen 3 Hündinnen ließen sich jedoch nicht einfangen da sie nicht so zutraulich gegenüber Fremden waren wie der Rüde. Von diesem Tag an konzentrierten sich die 3 Hündinnen immer mehr auf uns und begleiteten uns von früh morgens bis abends. Nachts schliefen sie vor unserem Appartment und trotz das sie vom Hotelpersonal immer wieder verscheucht wurden blieben sie immer in unserer Nähe. Zwei der Hündinnen ließen sich zu Anfang nicht anfassen doch ich konnte in der doch recht kurzen Zeit eine große Vertrauensbasis schaffen so das sie in der zweiten Woche für jede Berührung und Zuwendung immer mehr und mehr empfänglich und dankbar waren. In dieser Woche lernte ich dann auch Claudia kennen die ein zweites Mal nach Coche kam um "unsere Süßen" zu holen (nachzulesen unter islastreetanimals) Gemeinsam schafften wir es auch die Drei in eine Transortbox zu bringen damit sie nach Margarita gebracht werden konnten um dort beim Tierarzt mit dem Claudia eng zusammen arbeitet untersucht und später auch kastriert zu werden. Einerseits war ich nun erleichtert denn ich hatte große Angst vor dem Tag der Abreise hätte ich die Hunde zurücklassen müssen und ihrem Schicksal überlassen.

Claudia und ich sind in Kontakt geblieben und selbst nach meiner Rückkehr nach Deutschland hat mich das erlebte nicht losgelassen und ich beschloß erneut nach Venezuela zu fliegen um Claudia bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und näher bei meinen Schützlingen sein zu können, da ich so sehr in mein Herz geschlossen habe.

Ca. 12 Tage später saß ich also wieder im Flieger auf dem Weg nach Polarmar wo mich Claudia mit ihrer lieben kleinen Familie:-)abholte. In den folgenden 2 Wochen mußte ich "Zustände" erleben unter denen dort Tiere leben die unwürdig sind. Ich habe die Venezulaner als nette, freundliche Menschen erfahren, doch ihre Einstellung zu Tieren ist bis auf Ausnahmen sehr schlimm. Für sie zählt ein Tierleben nicht viel, und dementsprechend sind die Lebensbedingungen der Tiere sehr unwürdig. Ein großes Problem ist das sich die Sraßenhunde und Katzen so unkontrolliert vermehren und dadurch auch viele Krankheiten entstehen unter denen die Tiere sehr leiden bis sie irgendwann qualvoll daran sterben. Zum Glück gibt es Menschen wie Claudia und ihren Mann die Aktiv vor Ort gegen dieses Elend kämpfen und vielen Tieren durch ihre Hilfe das Leben retten.

Das schlimme ist das kein Ende dieser katastrophalen Situation in Sicht ist, da die meisten Menschen ignorrant sind und einfach wegschauen, anstatt zu helfen. Während der Zeit,die ich auf der Insel verbracht habe , fuhren wir an verschiedene Strände und versorgten Hunde und Katzen mit Futter und Wasser . Notfallhunde nahmen wir mit um sie ärztlich Versorgen zu lassen. Doch dies alles kostet viel Geld denn die Not der Tiere ist endlos. Deshalb ist es auch so wichtig das es Menschen gibt die helfen. Das kann auch von Deutschland aus geschehen. Für die Arbeit vor Ort werden dringend Spenden benötigt denn ohne Geld ist die Hilfe ,sei es Futter zu kaufen oder die ärztliche Versorgung bei Krankheit aber auch was sehr wichtig ist die Kastration der Hunde und Katzen so unabdingbar. Die Bilder die ich gesehen habe werden mich mein leben lang begleiten weil sie sehr traurig machen und grausam sind.

Und doch lohnt es sich zu kämpfen und Claudia vor Ort zu unterstützen damit sie die finanziellen Mittel hat um das Elend der Tiere zu lindern. Schauen sie nicht weg, , denn jedes Leben das gerettet werden kann ist ein großer Erfolg. DANKE.
auch im Namen der Tiere!


Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Verrat. Und ich war voller Zorn. Gott, sagte ich, das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas? Gott war einen Moment lang still, und dann sprach er sanft. Ich habe etwas getan, antwortete er. Ich habe Dich geschaffen.

(Jim Willis 1999)
Mit diesen Zeilen ist jeder Einzelne von uns gemeint der sich ein Tierfreund nennt.
Wenn wir also "Alle gemeinsam" anpacken und sei es nur mit einer kleinen Geld- oder Sachspende können wir gemeinsam einiges für die vergessenen Tiere auf den Staßen und an den Stränden Venezuelas bewegen,

In diesem Sinne
herzlichst Johanna

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Bericht von Katja
Unsere Geschichte mit den vier Hunden Cobian, Lisbeth, Heidi und Gertrude

Am 14.04.2008 ging unser Flug Richtung Venezuela, 2 Wochen Urlaub, unsere 8 monatige
Tochter Lucie hatten wir für die Zeit bei meiner Schwiegermutter untergebracht und unsere beiden Maine Coon Katzen Hanna und Quatermain in einer erstklassigen Katzenpension gegeben. Sodass wir im Grunde genommen sehr entspannt hätten sein können. Mein Mann war voller Vorfreude doch ich konnte den ganzen Hinflug nur daran denken ob meine Schwiegermutter mit unserer Tochter klar kommt und ob es denn Katzen in der Pension gut geht. Als wir dann in Porlamar angekommen sind ging es mit dem sogenannten Speedboot rüber auf Coche und das war die allerschlimmste Bootsfahrt meines Lebens da wir auch erst gegen 18.30 Uhr rüber gefahren sind und es dann schon stockdunkel war. An diesem Abend war dann auch nicht mehr viel los mit uns und wir sind gleich ins Bett gegangen. Am nächsten Tag waren wir durch die Zeitverschiebung bereits um 6 Uhr fit und sind mal durch die Hotelanlage gelaufen und haben uns den Strand angeschaut. Das Hotel war sehr schön und die Menschen dort haben sich auch viel Mühe gegeben die Anlage so tropisch wie möglich zu halten. Aber nur in der Anlage. Der Rest der Insel ist sehr trostlos und karg so dass wir uns da schon gefragt haben was denn mit den Tieren dort ist. Als wir dann zum frühstücken gegangen sind habe ich dann vor dem Restaurant das Schild gesehen das man im Essensraum die Tiere nicht füttern soll und das fand ich persönlich sehr befremdlich. Ich habe es aber trotzdem gemacht. Da waren Papageien und Kakadus, Leguane und Katzen. All diese habe ich vom ersten Tag an gefüttert was das Zeug hielt. Die Leguane haben am allerliebsten Wassermelone gegessen und die Papageien Sonnenblumenkerne und die Katzen alles was wir ihnen gegeben haben. Was ich aber die ersten 2 Tage vermisst habe waren die Hunde, aber ich dachte mir da wir nur am Pool gelegen haben, da am Strand keine richtigen Schattenplätze waren und das Meer voller Qualen war, dass diese am Strand sind.

Und so war es auch. An einem Abend haben mein Mann und ich einen Spaziergang gemacht und sassen auf so einer Liege am Strand als dann mein Dicker angelaufen kam und sich direkt vor uns und unseren Füssen auf den Rücken geworfen hat und sich hat von uns hat kraulen und beschmusen hat lassen. Da war es um meinen Mann und mich geschehen der Dicke der nun Cobain heisst hat sich in unser Herz eingeschlichen. Ab dem Moment haben wir bei dem Restaurant eine Tasche dabei gehabt und haben Essen mitgehen lassen um die Hunde zu füttern. Am ersten Tag war es nur Cobain aber dann am zweiten Tag kamen dann noch 2 andere dazu um dann am vierten Tag zu viert zu kommen und ab dem Tag war es dann so. Cobain hatte vom ersten Tag an vertrauen und die anderen bekamen dann im laufe der Zeit ihr Vertrauen so dass man sie auch mal anfassen konnte. Das Essen haben wir natürlich immer mit Wasser abgewaschen damit sie nicht die ganzen Gewürze mit vom Essen bekommen haben. Wasser haben wir auch in Plastiktüten zum Strand gebracht damit sie mal was trinken konnten und man merkte das sie jeden Tag mehr Vertrauen gefasst haben. Ich war im Grunde nur noch damit beschäftigt Essen für die Tiere zu finden und an einem Tag als wir einen Ausflug nach Porlamar selbst gemacht haben sind wir in den Supermarkt um da Würstchen für die Hunde zu holen. Was soll ich sagen, wir haben immer aufgepasst dass die Hunde uns nicht zum Zimmer nachgelaufen sind, aber an dem Tag wo wir sie mit den Würstchen gefüttert haben haben wir uns wohl vertan da sie aufeinmal alle 4 bei uns im Zimmer standen und jeglicher Versuch sie dort wegzubringen ist daran gescheitert das sie wieder da waren. In der vorletzten Nacht unseres Urlaubes haben sie alle 4 bei uns vor der Tür geschlafen und da ist es letztendlich vollkommen um mich geschehen. Ich war mehr als erschüttert von der ganzen Situation da ich nachdem ich bei der Rezeption nachgefragt habe, erfahren musste, dass die Hunde nicht die Essensreste bekommen und das die von den Hotels nichts bekommen. Ab dem Zeitpunkt war ich mehr als rastlos da ich und mein Mann natürlich auch alle 4 hätten sofort mitgenommen.

Tief in mir drin habe ich eine innere Unruhe gehabt da ich dachte das das alles nicht gutausgehen wird und es war furchtbar gewesen die Koffer für die Rückreise zu packen. Natürlich habe ich mich auf mein Kind und meine 2 Katzen gefreut aber ich war sehr zwiegespalten weil ich wusste das es den Hunden da nicht gut geht, egal wer mir da was erzählen wollte. Den kompletten Rückflug hab ich nur geweint und gegrübbelt und kaum zu Hause habe ich mich an den PC gesetzt und gegoogelt und bin auf Claudia gestossen. Ich habe dann meine Geschichte per Mail erzählt und sie hat mir dabei geholfen Cobain bis jetzt zu retten und ihn für immer bei sich aufzunehmen. Nächste Woche wird sie versuchen die anderen 3 Hunde zu retten und bis dahin werde ich immer daran denken das alles gut gehen wird. Claudia hat bei dem ersten Ausflug Cobain gerettet und weiss nun was auf sie zukommt und kann nun viel besser agieren und derzeit sind noch andere Touristen da die die 3 füttern, ich hoffe das Beste.

Als ich Claudia kontaktiert habe wusste ich das ich meinen persönlichen Engel gefunden habe und das ich tief in mir drin wusste das wenn es jemand schafft das sie das ist. Ich habe nur mit unserer finanziellen Unterstützung helfen können und sie hat die Arbeit vor Ort. Sie vollbringt wirkliche Wunder und das mit der Unterstützung Ihrer Familie. Ihr Mann und ihr Sohn unterstützen sie und geben ihr den notwendigen Rückhalt und das ist das was wirklich zählt.

Cja nun kann man sich fragen oder sich sagen, oh man hat sie denn noch alle beisammen? Ich war schon immer sehr tierlieb, seitdem ich denken kann habe ich in jedem Urlaub meine Tiere gefüttert und ich war auch immer traurig, nur diesmal war und ist es anders da sich die 4 Hunde in mein Herz gebrannt haben. Ich habe weiss Gott bereits sehr viel in meinem Leben erlebt und Dinge sind passiert die ich keiner Frau wünsche und immer wieder waren es Tiere, sei es Katzen, Hasen oder Hunde die mich mit ihrer unnachahmlichen Art getröstet haben. Das sind hilflose Lebewesen und ich kann dabei nicht wegschauen und sagen das mich das nichts angeht und das dies in den südlichen Ländern einfach so ist. Ich muss handeln und eingreifen da ich ansonsten nicht mehr guten Gewissens in den Spiegel schauen könnte. Egal wie alles ausgeht möchte ich am Ende meines Daseins einfach das Gefühl haben was Gutes vollbracht zu haben und einigen Lebewesen den Gang über die Regenbogenbrücke so schön wie möglich zu machen.
Die Regenbogenbrücke Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”. Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht: die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!
Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

Jedes Tier auf dieser Erde hat es verdient es gut wie möglich zu haben, da sich Tiere nicht wehren können. Natürlich sind mir Menschen auch viel wert, insbesondere die Kinder, und da werde ich auch immer alles in meiner Macht stehende versuchen damit es diesen gut geht.

Nun habe ich die Hoffnung dass es bald Ende dieser Woche ist und ich die frohe Botschaft erhalte das nun auch Heidi, Gertrude und Lisbeth gerettet wurden und nun die Hoffnung haben ein schönes Leben zu erfahren.

Ich bin Claudia und ihrer Familie und den Freunden die zur Rettung von Cobain beigetragen sehr dankbar, ich kann diese Dankbarkeit leider nicht in Worte fassen da kein Wort meine tiefen Gefühle der Dankbarkeit entsprechend rüberbringen kann. Ich kann nur hoffen das sie wissen was sie für mich und meine Familie getan haben und das sie immer einen Platz in unseren Herzen haben.

Vielen Dank

Eure Katja

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Endlich schaffe ich es auch meinen zweiten Teil des Berichtes zu erzählen.

Nachdem alle 4 Hunde gerettet wurden und gut versorgt wurden, habe ich die freudige Nachricht von Claudia bekommen, dass diese Cobain behalten möchte. Das war so schön und ich musste erstmal vor lauter Freude weinen.
Aber leider hat Cobain sich nicht mit ihrem Sohn vertragen und war und ist eifersüchtig auf kleine Kinder. Aber wer weiss was dieser wunderbare Hund auch bereits alles erleben musste in seinem Leben und was Kinder ihm angetan haben. Darüber möchte ich ehrlich gesagt nicht nachdenken.
Wenn er selbstverständlich eine schlechte Erfahrung damit gemacht hat, ist es schwierig ihm diese Angst zu nehmen, da ich denke das auch dazu gekommen ist dass er das erste Mal in seinem Leben das Gefühl hatte zu jemanden zu gehören und das sich jemand um ihn kümmert und das muss für ihn wunderbar gewesen sein, aber auch enorme Beschützerinstinkte hervorgerufen haben.

Aber nun ist er gut vermittelt und die 3 anderen Hunde sehen hervorragend und wunderschön aus und ich bete das auch sie bald vermittelt werden.
Von der einen Hündin hat Claudia auch noch die Welpen gerettet und auch das war wieder eine hervorragende Leistung von Claudia, die wirklich mehr als genug Arbeit und Sorgen hat alles unter einen Hut zu bekommen, aber sie hat es wieder geschafft.

Nun müssen auch nur noch die Welpen vermittelt werden ( ich bin nicht mehr up to date ob sie es nicht vielleicht doch schon sind) und dann haben wir auch diese Hundeleben gerettet.

Wenn man anfängt sich mit dem Leid der Tiere zu beschäftigen welches es überall auf der Welt gibt, ist man entsetzt was es alles gibt.
Natürlich darf man andere Dinge nicht ausser acht lassen und auch die Augen nicht verschließen davor das es genügend Menschen sind, die ihre sadistische Ader an hilflosen Geschöpfen ausleben, sei es an Kindern oder Frauen oder Tieren und auch wenn es manchmal einfacher wäre die Augen zuzumachen appeliere ich an alle die das lesen, hinzuschauen da allein das schon der Anstoss werden kann das Änderungen hervorgerufen werden. Ich werde auf alle Fälle weitermachen meine Augen wachsam offen zu behalten und ich werde alles versuchen was in meiner Macht steht um Claudia zu helfen.

Das ganze was mir im Urlaub wieder fahren ist hat enorme Gedankengänge hervorgerufen und da wir Cobain leider nicht zu uns holen konnten, da das mit zu vielen Risiken für Cobain verbunden gewesen wäre, haben wir nun einen Hund aus Spanien. Er ist 6 Jahre alt und war Zeit seines Lebens im Tierheim. ER ist wirklich ein sehr sehr lieber Hund und auch wenn es anfangs Schwierigkeiten mit unseren Katzen gab verstehen sich alle mittlerweile mehr als super und auch mit unserer Tochter klappt alles wunderbar. Natürlich habe ich immer ein Auge darauf und lass sie nicht allein und er hat unsere Tochter auch schon angeknurrt aber dann hat mein Mann postwendet reagiert und hat ihm die Fronten gezeigt und ihm „mitgeteilt“ wer hier der Rudelführer ist und seitdem ist er immer mehr als brav und verteidigt sie sogar schon. Man kann nicht wissen was hinter der Stirn eines Menschen oder auch hier eines Hundes vor sich geht. Man weiss nicht was Tiere bereits alles erleiden mussten und ich weiss nur das mit ein wenig Verständnis, Toleranz und Liebe es auf der Welt mit Sicherheit anders vor sich gehen würde.

SO und nun komm auch ich endlich zum Ende meiner und unserer Geschichte. Ich wünsche mir von Herzen das es Cobain zeit seines Lebens bei dieser Familie gut gehen wird und das er noch einige schöne Jahre verbringen kann. Gleichfalls wünsche ich Claudia jeden Tag neue Kraft und Mut sich den Gegebenheiten zu stellen und weiterzumachen und weiterhin solche Dinge zu bewältigen wie es gemacht hat.

Vielen Dank.

Katja
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